28.04.2024
Lennestadt

Das war „ON FIRE“ Abschied und Aufbruch

Großer Jubiläumstag zu 5 Jahren TABOR und Verabschiedung Alexander

ON FIRE – Jugendspirituelles Netzwerk TABOR feiert 5-jähriges Jubiläum

und verabschiedet Leiter Alexander Sieler

von Lukas Arenhövel, Youpax

Auf einem Berg bei Lennestadt-Altenhundem kommen seit mittlerweile fünf Jahren junge Menschen zusammen, um gemeinsam ihren Glauben zu leben, zu feiern und miteinander in der Nachfolge Jesu unterwegs zu sein. Der Jugendhof Pallottihaus ist hier, das Gymnasium und die Kirche Maria Königin und auch die Homebase des jugendspirituellen Netzwerks, das passend zum Standort „TABOR“ heißt.

Etwa 100 – vor allem junge – Menschen trafen sich am Sonntag, den 28. April, hier um gemeinsam das fünfjährige Jubiläum zu feiern. Unter dem Motto „ON FIRE“ wurden verschiedene Workshops, von Kirchenraumgestaltung über Wandern, gemeinsames Beten oder am Lagerfeuer sitzen angeboten. Hier konnten die Teilnehmenden miteinander über ihren Glauben ins Gespräch kommen, sich kennenlernen und kreativ engagieren. Als Jubiläumszeichen für 5 Jahre Tabor wurde anschließend ein Apfelbaum gepflanzt. Mit der Hoffnung, dass er genauso viel Frucht bringt, wie TABOR es in den vergangenen Jahren gebracht hat.

Seinen Höhepunkt fand der Tag mit der Feier der Hl. Messe in der Kirche Maria Königin mit Jugendpfarrer Tobias Hasselmeyer. In seiner Predigt brachte er die Parallele zwischen dem Tagesevangelium, dem Winzer und dem Weinstock, der Frucht bringt, und dem jugendspirituellen Netzwerk TABOR zum Ausdruck. „Vor fünf Jahren wurde hier ein Weinberg angelegt, der jungen Menschen helfen soll, eine Verbindung zu Jesus aufzubauen“, so Hasselmeyer. „Die Frucht, die TABOR hier bringt, lässt jeden Einzelnen wachsen und bringt Frucht, in jedem der dabei ist.“
An die Predigt schlossen sich einige kurze Videobotschaften von jungen Menschen an, die in den vergangenen Jahren bei TABOR aktiv sind oder waren und erzählten, was TABOR für sie bedeutet.

Tobias Hasselmeyer
Diözesanjugendpfarrer des Erzbistums

»Das Mitwirken am Weinberg Gottes, auch hier bei TABOR, ist Berufung«

 

Nach der Hl. Messe wurde zum feierlichen Empfang eingeladen, um das Jubiläum weiter zu feiern, aber auch Alexander Sieler zu verabschieden. Alexander hat TABOR mit aufgebaut und das Netzwerk geleitet. Für viele hängt TABOR eng mit ihm zusammen, was in den Gruß- und Dankesworten sehr deutlich wurde. Alexander ist überzeugt davon: „Tabor ist nicht durch mich entstanden, sondern durch alle Herzen, die es mit aufgebaut haben.“ Er gab den jungen Leuten mit auf den Weg: „Behaltet den Blick auf Jesus Christus!“
Eine wichtige und klare Botschaft, mit der TABOR zuversichtlich, glaubend und vertrauensvoll – momentan noch ohne einen neuen Leiter – in die nächsten fünf Jahre gehen kann.